Die Gründungsurkunde und der Geburtsort des KFS

Genau heute vor 60 Jahren, am 27. Mai 1966, wurde im damaligen Hotel Post in der Bozner Innenstadt der Katholische Familienverband Südtirol (KFS) von 31 Personen (22 Männer und 9 Frauen) in Anwesenheit von Notar Giovanni Nicolodi und Monsignore Pius Holzknecht gegründet. Dieses besondere Jubiläum wurde heute mit einem feierlichen Festakt gemeinsam mit Ehrengästen, Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Gesellschaft gefeiert.

„Familie darf nicht leise werden“ ... so das Motto, unter welchem die stimmungsvolle Landesversammlung des Katholischen Familienverbands Südtirol (KFS) am Samstag, 16.05.2026 im Kulturheim Gries stattgefunden hat.

Die Föderation der Katholischen Familienverbände Europas (FAFCE) entstand aus der Zusammenarbeit katholischer Familienverbände nach dem Fall der Berliner Mauer. Heute vertritt sie 33 Organisationen aus 20 europäischen Ländern. Der Katholische Familienverband Südtirol (KFS) zählt zu den Gründungsmitgliedern und war maßgeblich am Aufbau der Föderation beteiligt.

Muttertag neu denken

Blumen verwelken. Wertschätzung darf das nicht. Zum Muttertag 2026 erinnert der Katholische Familienverband Südtirol (KFS) daran, dass echte Anerkennung für Mütter weit über symbolische Gesten hinausgehen muss. Solange Frauen und Mütter weiterhin den Großteil der Familien- und Care-Arbeit leisten – oft unsichtbar und selbstverständlich –, dürfe der Muttertag kein bloßes Ritual bleiben.

11 Jahre MutterNacht vor dem Muttertag

Seit elf Jahren setzt die Sensibilisierungskampagne MutterNacht rund um den Muttertag einen Kontrapunkt zu idealisierten Bildern von Mutterschaft. Initiiert vom Haus der Familie und getragen von einem starken Netzwerk mit mehr als 25 Südtiroler Organisationen aus den Bereichen Familie, Soziales, Gesundheit und Bildung, hat sich MutterNacht zu einem jährlich an Relevanz gewinnenden Projekt gesellschaftlicher Sensibilisierung entwickelt. Die Kampagne macht deutlich, dass zivilgesellschaftliche Organisationen wichtige Impulse zu Mutterschaft setzen können, strukturelle Verbesserungen für Mütter, Eltern und Familien jedoch klare politische Rahmenbedingungen erfordern.

KFS-Familienfest „60 Jahre“

Der Katholische Familienverband Südtirol feiert sein 60-jähriges Bestehen mit einem großen Familienfest im Vinzentinum in Brixen am Sonntag, 31. Mai 2026. Familien erwartet ein abwechslungsreicher Tag mit Gottesdienst, Spielstationen, Musik, Unterhaltung und kulinarischen Angeboten für Groß und Klein.

FAFCE im Haus der Familie

Europäische Familienverbände diskutieren Zukunft der Familienpolitik beim FAFCE-Treffen anlässlich 60 Jahre KFS. Im Rahmen des 60-jährigen Jubiläums des KFS findet kommenden Mittwoch, 6. Mai ein hochrangig besetztes Treffen der Föderation der katholischen Familienverbände Europas (FAFCE) im Haus der Familie am Ritten statt. Dabei diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kirche, Wirtschaft und europäischen Institutionen über zentrale Herausforderungen der Familienpolitik in Europa. 

Auftaktveranstaltung 60 Jahre KFS

Zahlreiche Gäste, Familien und Freunde des Verbandes folgten der Einladung und machten den Auftaktbenefizabend zu einem stimmungsvollen Treffpunkt der Begegnung. Bereits ab 18.00 Uhr lud im Foyer ein Aperitivo Lungo zum Verweilen ein, der von einer engagierten Schülerprojektgruppe der Landeshotelfachschule Bruneck gestaltet wurde. In entspannter Atmosphäre nutzten viele Besucherinnen und Besucher aus der KFS-Großfamilie und darüber hinaus die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam auf sechs Jahrzehnte Familienarbeit in Südtirol anzustoßen.

Frauen prägen Ehrenamt im KFS

Weltfrauentag26 Frauen prägen Ehrenamt im KFS

Der Weltfrauentag ist Anlass, die Leistungen von Frauen in Gesellschaft, Familie und Ehrenamt besonders sichtbar zu machen und ihnen dafür zu danken. Darauf weist der Katholische Familienverband Südtirol (KFS) anlässlich des Internationalen Frauentages hin.

Aktion Verzicht 2026

Während der siebenwöchigen Fastenzeit regen analoge Aktionen, kreative Mitmachangebote und humorvolle Impulse dazu an, das Smartphone öfter beiseitezulegen und echte Begegnungen zu erleben. Lesezeichen und Türhänger, Plakate sowie Social-Media-Beiträge erinnern daran, wie wertvoll bildschirmfreie Zeit für Wohlbefinden, Kreativität und Beziehungen ist.

Katholisches Forum

Mit dem Beginn der Fastenzeit laden uns kirchliche und nicht-kirchliche Organisationen direkt und über Medien ein, unseren individuellen Konsum zu reduzieren, Alkohol und Kalorien einzuschränken oder auf die übermäßige Nutzung digitaler Medien zu verzichten. Da ist nichts Falsches dran.

Bild kl

Zur Klausurtagung im heurigen 60. Jubiläumsjahr haben sich die Ehren- und Hauptamtlichen des Katholischen Familienverbandes Südtirol (KFS) kürzlich im Hotel Masatsch in Oberplanitzing eingefunden. Im Mittelpunkt standen zentrale Generationenfragen sowie die gemeinsame Findung und Ziel-Definition für das Jahresthema 2027.

Ein Apertivo Lungo in Zusammenarbeit mit einer Schülerprojektgruppe der Landeshotelfachschule Bruneck und einem Konzert der Ahrntaler Musikgruppe „Frisch g’strichn”  ist am Freitag, 06. März 2026 im NOBIS, Bruneck der Auftakt der Jubiläumsveranstaltungen zu 60 Jahre KFS".

KFS-Stellungnahme

Verlängerte Kindergartenöffnungszeiten: Ja, aber nur mit Verantwortung.

Der Katholische Familienverband Südtirol (KFS) bekennt sich klar zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Für viele Familien ist eine Kindergartenbetreuung bis 17 Uhr keine Komfortfrage, sondern eine notwendige Voraussetzung, um Erwerbsarbeit und Familienleben miteinander vereinbaren zu können. Diese gesellschaftliche Realität verdient Anerkennung.

Familien bilden das Rückgrat unserer Gesellschaft. Sie geben Halt, vermitteln Werte und prägen das soziale Miteinander über Generationen hinweg. Gleichzeitig stehen sie heute unter großem Druck: Beruf, Kindererziehung, Partnerschaft und finanzielle Verantwortung müssen täglich neu in Einklang gebracht werden. 

Familien sind das Fundament der Gesellschaft

Beim Herbsttreffen der FAFCE Mitglieder (Föderation der katholischen Familienverbände Europas) vom 4. bis 6. November 2025 in Brüssel, war auch der Katholische Familienverband Südtirol (KFS) vertreten. Dabei wurden die jeweiligen Aktivitäten und die Arbeit des Verbandes auf europäischer und UN-Ebene ausgetauscht. 

Was bedeutet es heute, Vater zu sein? Zwischen traditionellen Rollenbildern und modernen Erwartungen stehen viele Väter vor der Herausforderung, ihren Platz in Familie, Beruf und Gesellschaft neu zu definieren. Beim 12. KFS-Familienkongress am 14. und 15. November wird dieses Spannungsfeld in einem zentralen Vortrag mit Podiumsdiskussion aufgegriffen. Mit dabei ist auch Matthias Oberbacher, einer der Hauptreferenten des Kongresses. Im Gespräch mit dem Redaktionsteam spricht er über Chancen und Stolpersteine moderner Vaterschaft, persönliche Erfahrungen und darüber, was es braucht, damit Väter heute nicht nur mitlaufen, sondern aktiv mitgestalten.

KFS-Erlebnissommer 2026

Der Sommer 2026 rückt näher und auch in diesem Jahr laden die KFS-Sommerprojekte Kinder und Jugendliche dazu ein, ihre Ferien aktiv, kreativ und abwechslungsreich zu gestalten. Mit einem vielfältigen Programm bieten wir spannende Erlebnisse, neue Impulse und gemeinsame Aktivitäten. Alle wichtigen Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

Neuanfang mit Weitblick und Herz für Familien

Beim diesjährigen Zweigstellentreffen des Katholischen Familienverbands Südtirol (KFS) standen Aufbruch, Dank und Zukunftsgestaltung im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Feiern. Danken. Weitertragen.“ wurde das neue Arbeitsjahr gestartet.

Partnerorganisationen aus dem Netzwerk

Sternenkinder (ital. Bimbi stella) sind Kinder, die während der Schwangerschaft, bei oder kurz nach der Geburt sterben. Auch wenn ihr Leben nur kurz war, bleiben sie Teil der Familie, einzigartig, geliebt und unvergessen. Im Rahmen einer Pressekonferenz im Pastoralzentrum in Bozen präsentierten am Internationalen Gedenktag der Sternenkinder (15.10.) die aktiven Netzwerkpartner ihre Tätigkeiten und bestätigen damit die Bedeutung eines würdevollen Umgangs mit diesem sensiblen Thema.

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