Spaß in der Natur

 Es waren spannende, abwechslungsreiche Wochen, die die Kinder und Jugendlichen beim KFS-Erlebnissommer 2020 verbrachten. Egal ob in Riffian/Kuens, Algund, Hafling, Tscherms, Schluderns, Tiers oder Andrian, überall wurde so viel wie möglich im Freien gespielt, um die Natur zu erfahren und deren Kraft und Zauber zu spüren.

Besonders für Kinder und Jugendliche war es nach der langen Zeit des Lockdowns wichtig, wieder Freunde treffen und mit Gleichaltrigen spielen und Spaß haben zu dürfen. Nachdem über Monate selbst der Schulbesuch nicht möglich war, kam dem KFS-Erlebnissommer 2020 umso größere Bedeutung zu. Schlussendlich waren es 1300 Kinder, die am Erlebnissommer in den verschiedenen Orten teilgenommen haben. Auch den Eltern wurde eine große Last abgenommen, wussten sie ihre Kinder während der Schulferien bestens betreut, während sie selbst zur Arbeit mussten.

Allen Betreuern des KFS-Erlebnissommers gebührt großer Dank für ihren Einsatz, ihre Kreativität, ihren Einfallsreichtum und für den Spaß, den sie in den insgesamt 50 betreuten Wochen den Kindern bescherten. Stellvertretend für alle Helfer blickt Evi Kerschbaumer, eine der Betreuerinnen des Erlebnissommers in Hafling, auf die spannende Zeit zurück: „Den Kindern hat die Kombination von Spiel, Dynamik und Bewegung in der freien Natur sehr gut gefallen. So konnten die Coronavirus-bedingten Vorschriften leichter eingehalten werden und die Kinder den Bewegungsmangel der letzten Monate wieder kompensieren.“

Auch deshalb wünschen sich nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern im nächsten Sommer noch weitere betreute Wochen. Die Aktionen waren auch wirklich spannend, abwechslungsreich und lehrreich. „Bei Ausflügen in den Wald erklärte ein Förster anhand praktischer Beispiele die Schutzfunktion des Waldes, es wurden Beeren und Kräuter gepflückt, Pfeil und Bogen geschnitzt, es gab eine Schatzsuche im Dorf und bei einem Ausflug zu einem Weiher wurden nicht nur verschiedene Wasserbewohner entdeckt (Ringelnattern), es war auch Mut gefragt, sich trotzdem ins Wasser zu trauen. Zu Beginn des Erlebnissommers nähten die Kinder ihren eigenen Mundschutz und zum Abschluss wurde als letztes Highlight das Outdoor-Kids-Camp Meran 2000 besucht inklusive rasanter Abfahrt mit dem Alpinbob“, zählt Evi Kerschbaumer einige der Haflinger Aktionen auf.

Die KFS-Präsidentin Angelika Mitterrutzner freut sich ebenso über den gelungenen KFS-Erlebnissommer 2020 und möchte die vielen Ehrenamtlichen im KFS und die Zweigstellen-Ausschüsse nicht unerwähnt wissen, ohne die es nicht möglich wäre, solche umfangreiche Projekte zu organisieren. „Wie der Sommer 2021 verlaufen wird, kann heute niemand sagen. Aber eines ist sicher: Auch im nächsten Jahr wird es wieder in den verschiedensten Orten einen KFS-Erlebnissommer geben, damit die Kinder eine schöne Zeit verbringen und berufstätige Eltern während der Schulferien entlastet werden können“, verspricht Frau Mitterrutzner.