Aufgrund der neu erhaltenen autonomen Steuerbefugnisse sieht der Familienverband den Zeitpunkt gekommen, damit gezielte steuerliche Erleichterungen für die Südtiroler Familien gewährleistet werden sollen und können.

Zuständigkeit des Landes:
- Beim regionalen IRPEF-Zuschlag soll ein Steuerfreibetrag von 35.000 Euro eingeführt werden, damit kleinere und mittlere Einkommen entlastet werden.
- Der kommunale IRPEF-Zuschlag soll gestrichen werden.
- Die Aussetzung oder Verringerung der regionalen Wertschöpfungssteuer IRAP für Betriebe soll an familienfreundliche Maßnahmen geknüpft werden.
- Die Gemeindeimmobiliensteuer IMU soll Erstwohnungen ausklammern.
- Die Einhebung der KFZ-Steuern soll Klein- und Familienautos im Vergleich zu Großraumwagen bevorzugen.
- Gemeindegebühren sowie Stromtarife sollen familienfreundlich gestaltet werden.
- Abschaffung der Steuern auf Müllgebühren.
- Das Bausparen soll verstärkt unterstützt werden.

Zuständigkeiten des Staates (auch da sollte versucht werden, Initiativen zu setzen):
- Die Erhöhung der Abzüge für zu Lasten lebende Personen muss endlich konkretisiert werden (derzeit 252 Euro / Monat)
- Die Einführung familienfreundlicher Steuersysteme ist längst überfällig: Familiensplitting (D) oder Familienfaktor (D, F) sind gängige europäische steuerliche Förderungen für Familien.
- Die Erhöhung des Steuerfreibetrages bei Arbeit z. B. der Jugendlichen soll unbedingt angestrebt werden(derzeit 2.840,51 Euro).
- Jugendliche sollen bereits ab 15 Jahren regulär arbeiten können.